Sonntag, 16. Juli 2017

Utensilo

Lang, lang ist es her, dass ich hier mal was geschrieben habe.
Job war unmöglich und nach 41/2 Monaten hatte ich wieder gekündigt. In dieser Zeit hatte ich 8 kg abgenommen und war nervlich total am Ende. Dann hatte ich immerhin fast 5 Monate Ruhe und Faulenzia bis mich meine Kollegin, die dann mein Gebiet übernommen hatte, anrief und fragte, ob ich nicht ne Urlaubsvertretung von 2 Wochen machen könnte. Ok, hab ich gemacht und bin somit wieder in den Job der Servicekraft reingerutscht. Es hatte ja hier geklemmt und dort gefehlt und hängen lassen wollte ich sie auch nicht. Mittlerweile hab ich den Markt am Ort fest, da es irgendwie keine Servicekraft gibt, die es länger in diesem Markt aushält.
Mein neues Nähzimmer gefällt mir gar nicht, im alten hatte ich schon einen geordneten Saustall (hab immer gewusst wo ich was finde), aber im neuen macht Tochter mir den Saustall rein. Jedes Mal, wenn ich die Türe zum winzigen Zimmer aufmache, liegt wieder irgendein Berg Klamotten oder Kruscht vor der Türe, den Tochter ausgemustert hat und mir nur ins Zimmer wirft. Somit kann ich mich gar nicht mit meinem neuen Zimmer anfreunden. Wegwerfen kann ich aber auch nix, man könnte ja noch dies oder jenes brauchen, zu Taschen umfunktionieren oder ähnliches. Somit wächst der Berg und wird immer größer. Gute Klamotten brauch ich eigentlich bei ebay net reinstellen, außer Kinderklamotten geht dort eh nix, außer man verschenkt es. Also lieber irgendwann umgestalten, sobald ein Tag mal 48 Std. hat.
Junior ist im Frühjahr mit der Freundin zusammengezogen und sie haben sich Utensilos fürs Bad gewünscht. Schmaler Sims über den Waschbecken und "pi mal Auge" die Größe gepeilt. Stoff bereits uralt und gut abgelegen (stammt noch aus meiner Patchworkzeit und die ist ungefähr seit Julias Geburt vorbei, also 18 Jahre *bg*). Innenstoff war eine Hose von Lena (Juniors Freundin), die sie mir kurz vorher vorbeigebracht hatten zum weiterverwerten.
Mir hatten die Utensilos fertig ziemlich gut gefallen und ein größeres ist noch in Arbeit, da fehlt mir aber noch ein passendes Innenleben, da die Hose nur Stoff für die 2 kleinen Utensilos hergegeben hatte. Sobald ich einen passenden Stoff finde (hab ich garantiert in meiner Sammlung, nur nicht griffbereit), bekommen sie auch noch das 3. Utensilo. Dann gibt es diesen Stoff nimmer in meinem Fundus.




Gefüllt als "Osterhase" haben sie es dann zu Ostern bekommen und die Größe war perfekt, hat genau gepasst.

Sonntag, 27. September 2015

Handytasche

Mein neues Geschäftshandy ist mal wieder ein HTC. Mit denen steh ich ja irgendwie auf Kriegsfuß, die stürzen mir gerne mal ab und sind dann echt gleich kaputt.
 Schnitt war eigentlich die Schleifentasche von pattydoo, allerdings hab ich mir die Schleife gespart, das Teil muss ja mit meinem Privathandy zusammen in ein winziges Handtäschchen passen.
Außenstoff Cord, nachdem ich es eigentlich aus einer Kaffeebohnenverpackung machen wollte. Leider hab ich mich so intensiv blöd angestellt, ich bekam trotz Anleitung irgendwie nie die richtige Faltung hin, da das Täschchen noch ein Innenfach hat. Irgendwann war die Kaffeebohnenverpackung derart perforiert und ich frustriert, da hab ich dann den Cordstoff genommen, der sowieso nutzlos rumlag.
Da hätte ich mir schon gewünscht, dass ich nicht nur das Video habe, sondern in dem Fall der Faltung auch eine Papiervorlage. So oft kann man auf einem Tablet gar net anhalten, zurückgehen und es nochmal anschauen.

Innenstoff, keine Ahnung, den hab ich schon öfter mal vernäht, auch als Jacke mal Muster genäht. Ich mag ihn, er fühlt sich fast wie feines Wildleder an und mein Handy hat jedes Mal wieder eine saubere Scheibe, wenn ich es aus dem Täschchen hole.

Samstag, 8. August 2015

Schüsselabdeckung

Kennt ihr evtl. noch die Plastikteile, die Mutter früher immer über ihre Schüsseln gezogen hatte? Ich hab sie gehasst, finde sie aus Stoff aber gar net mal so schlecht. Nur mit der Größe muss ich noch üben. Diese Größe war jetzt unser großer flacher Teller mit 26 cm Durchmesser und die Haube passt grad mal über eine 22er Schüssel. Für die große Schüssel werde ich wohl die Tortenplatte nehmen müssen.

Dienstag, 4. August 2015

gestrige Werke

Es geht auf Weihnachten und Märkte zu. Der Schnitt von einer T-Shirt-Tasche ist einfach genial. Aus einem Kopfkissenbezug (Damastbettwäsche) hab ich 2 Taschen zugeschnitten und nur noch an den Henkeln und an einer Seite zusammennähen müssen. Die offenen Kanten an den Henkeln fransen net mal, also ideal als schnelle Tasche, um den Kunden keine Plastikbeutel mitgeben zu müssen.
Gläserabdeckungen waren auch schnell genäht und endlich kann der Kaffee für den Eiskaffee ohne Fliegen abkühlen. Wer noch Nickitücher in der Schublade liegen hat, die sind lt. Anleitung dafür ziemlich gut geeignet und wären aufgebraucht.
Die Sockenschneemänner werden wohl noch etwas Zeit brauchen. Abgebunden und gefüllt waren sie schnell, Mützen sind auch schnell genäht und die Schälchen werden nur geschnitten. Viel Arbeit wird wohl noch das Annähen der Mützen sein und natürlich Augen und Knöpfe. Nase überleg ich mir noch, ja, wenn ich was geschicktes finde, nein, wenn mein Fundus nix hat.

 Meine 1. T-Shirt-Tasche nach dieser Vorlage , allerdings hab ich unten nicht geknotet sondern genäht.
 die nächste Tasche hab ich dann geknotet, aber das hat mich net wirklich überzeugt
Löcher gab es unten trotzdem oder ich hab net fest genug geknotet. Ab sofort werden die geschwind mit der OV zusammengenäht, ist für mich kein Hexenwerk, da die Maschine immer aufgebaut ist.


Mittwoch, 29. Juli 2015

Lehrer

Warum gibt es so viele Lehrer, die Schülern einfach nur eins reindrücken wollen?
Wieso gibt es nur wenig Lehrer, denen ihr Beruf eine Berufung ist?
Aktuell wurde bei der heutigen Zeugnisvergabe in der 10. Klasse meiner Tochter noch Noten ausgegeben, mit dem der vorher erreichte Notendurchschnitt um 1 Zehntel überschritten wurde und somit 2 bereits geschriebene Belobigungen wieder zurück genommen wurden. Notendurchschnitt jeweils 2,2, Belobigungsschnitt 2,1. Meine Tochter war eine der Betroffenen, eigentlich mit einem Sportattest, das sie aus der Sportbenotung rausnimmt. Da das Attest nicht am Schuljahresanfang vorlag, entschied die Lehrerin, dass sie trotzdem die Note bekommt. Das Attest konnte am Schuljahresanfang nicht vorgelegt werden, da die Krankheit erst Ende März diesen Jahres festgestellt wurde.
Vielleicht ist das Jammern auf hohem Niveau, aber es geht vermutlich nicht nur uns so, sondern vielen anderen Schülern auch. Es geht hier ja nicht um Nichtkönnen oder Nichtwollen, sondern einfach um die Willkür vieler Lehrer.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Badesee Plüderhausen

Gestern hab ich mich mal wieder überwunden und war das 1. Mal in diesem Jahr am Badesee schwimmen. Wenn man erstmal drin ist, ist es einfach schön. Die knapp 500 m lange Schwimmstrecke ist einfach ideal und wer noch nicht genug hat, schwimmt die Strecke eben 2mal.
Kommt man ungefähr zu gleichen Uhrzeit, trifft man auch wieder die gleichen Badegäste, die schon jahrelang um diese Uhrzeit schwimmen gehen. Im Wasser gilt aber die gleiche Regel wie im Wald, alles was nicht bei 3 getaucht ist, wird gnadenlos gegrüßt. Leute, die einen im Ort nichtmal kennen, grüßen und erwarten, dass auch sie gegrüßt werden.
Nach dem Schwimmen gibt es noch zwangloses Geplapper, aber auch das ist nett und oft ergeben sich daraus sehr nette Bekanntschaften. Was auf jeden Fall viel wert ist, die Ruhe, kein Kindergeschrei, freie Bahn im See zum Schwimmen. Bevor der große Run einsetzt, sind die Frühschwimmer alle wieder zuhause.
Am WE kann man das Frühschwimmen vergessen, da wird der See bereits um 8 von Fleischbergen bevölkert, der Parkplatz ist gerammelt voll und der Kampf um jedes freie Plätzchen Wiese beginnt. Mir egal, ich geh nur zum Frühschwimmen raus, normalerweise fahr ich mit dem Rad, wenn's aber eilt, hat mein Auto einen Parkausweis und darf auch mit raus an den See.
Heute morgen war ich schon schwimmen, wie es morgen aussieht, weiß ich noch nicht.